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CT-Interventionen an der Wirbelsäule einfach, sicher und wirksam Rückenschmerzen behandeln

Ursachen für Rückenschmerzen sind häufig Fehlbelastungen der Wirbelsäule durch Haltungs-störungen. Dadurch werden Bandscheiben und insbesondere die kleinen Wirbelgelenke übermäßig beansprucht und zeigen bald Verschleißerscheinungen. Oft werden auch die in unmittelbarer Nähe verlaufenden Nerven gereizt, was zu Schmerzen und Ausfallserscheinungen in den Extremitäten führen kann. Nicht selten ist diese Reizung der Ausgangspunkt eines Teufelskreises, da die Nerven mit einer Schwellung reagieren, welche wiederum eine weitere Druckerhöhung auf die Nerven bewirkt.

Bei den hier vorgestellten ambulanten Behand-lungsmethoden handelt es sich um sogenannte minimal invasive Schmerztherapieverfahren, bei denen die Behandlung direkt am Ort der Schmerzauslösung erfolgt. Dies geschieht zudem unter Sichtkontrolle, da mit Hilfe des Computertomographens (CT) exakt Ort, Richtung und Tiefe des Sondeneinstiches geplant werden.

  

Positionierung der Nadelspitze im Nervenkanal (Bild links) und Kontrolle der Medikamentenverteilung um die erste Sacralnervenwurzel links (Bild rechts).

Wegen der millimetergenaunen Positionierung von Sonde oder Kanüle und der kontrollierten Verabreichung des Medikamentes wird eine hohe lokale Wirkung an der Wirbelsäule erzielt, was Voraussetzung für einen guten Behandlungserfolg ist. Gleichzeitig ist eine hohe Sicherheit zur Vermeidung von Nerven- und Gefäßverletzungen gewährleistet.

Bevor wir eine solche Behandlung durchführen, ist die Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt (Orthopäde, Unfallchirurg, Neurochirurg, Schmerztherapeut, etc.) erforderlich. In der Regel sollte vorher auch eine radiologische Diagnostik mittels Magnetresonanz-tomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) der Wirbelsäule erfolgt sein. Gemeinsam werden die individuelle Vorgehensweise der Therapie und die Erwartungen besprochen.

Die Behandlung erfolgt in Bauchlage direkt auf der Untersuchungsliege des CT-Gerätes. Die Intervention dauert einschließlich Vorbereitung ca. 15 Minuten, die Nachbeobachtung mindestens 30 Minuten. Danach kann problemlos der Weg nach Hause angetreten werden. Wir empfehlen jedoch die Begleitung durch eine helfende Person in Anspruch zu nehmen, da insbesondere eine Straßenverkehrstauglichkeit im Anschluß an die Behandlung nicht garantiert werden kann.

Um einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu sichern, ist meist eine Behandlungsserie im Intervall von 2 bis 4 Wochen erforderlich. Die Anzahl der Einzelbehandlungen ist individuell verschieden und auch von der Anzahl der zu behandelnden Wirbelsäulensegmente abhängig.

Als Nachbehandlung sollte stets eine differenzierte Physio- oder Sporttherapie eingeleitet werden. Grundsätzliche Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit oder sportlicher Aktivitäten bestehen im Verlauf der Therapieserie nicht, Überlastungen sollten jedoch vermieden werden.

Komplikationen sind sehr selten. Prinzipiell sind Verletzungen, Infektionen und allergische Reaktionen zwar nicht ausschließbar, diese Risiken werden aber durch kompetente und besonnene Vorgehensweisen minimiert. Nebenwirkungen der Therapie sind mögliche Kopfschmerzen am Folgetag oder eine Kreislaufreaktion unmittelbar nach der Behandlung. Diese ambulante Behandlung ist als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherungen anerkannt. Ein Überweisungsschein Ihres behandelnden Arztes (Orthopäde, Unfallchirurg, Neurochirurg, Schmerztherapeut, etc.) genügt.

langer Winter

Minimal invasive Schmerztherapie an der Wirbelsäule

Computertomographisch geführte Medikamentenapplikation oder Thermotherapie (CT-Interventionen):

  • Facettenblockade Arthrosebehandlung der kleinen Wirbelgelenke)
  • Periradikuläre Therapie
    (Schmerzbehandlung der Nervenwurzeln)

Indikationen sind Rücken- oder sogenannte Ischiasbeschwerden, in die Extremitäten ausstrahlende Schmerzen, die bei Band-scheibenvorwölbung, Verengung des Wirbel- oder Nervenkanals auftreten, einschließlich Beschwerden nach Bandscheibenoperationen.

Unsere Erfahrungen decken sich mit den anerkannten Fakten:

  • bei mindestens 60-80% der Patienten gelingt eine gute bis vollständige Linderung der Schmerz-symptomatik,
  • bei 10-20% der Patienten ist zumindest eine zeitweilige oder leichte Besserung zu verzeichnen,
  • nur bei 10% der Patienten wird kein ausreichend schmerz-lindernder Effekt erzielt.

Patientenaufklärung:

© Michael Herzau